InTAK

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„Interkulturelles Training für Neuzugewanderte – Angemessenes sprachliches Handeln in beruflichen Kommunikationssituationen“

 

Allgemeine Informationen

Projektleitung:                Prof. Dr. Magdalena Michalak (FAU) und Prof. Dr. Nicole Kimmelmann (FAU)

Projektbeteiligte:           Tamara Bruno  

Projektlaufzeit:               01.10.2021 – 31.08.2023

Projektfinanzierung:      FAU INTEGRA über die PROFI Richtlinie des DAAD, Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 

Schirmherrschaft:          Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen

Unterstützung:                Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Weitere Informationen: Talent Integration Network „Talentegrate“ auf folgender Website: https://www.talentegrate.de/

Ziel des Projektes

Konzipierung, Implementierung und Evaluation eines interkulturellen Trainings für Neuzugewanderte, um diese zu befähigen, in beruflichen Handlungssituationen angemessen sprachlich zu handeln. Dafür wird den Teilnehmer*innen Wissen über interkulturelle Kompetenz vermittelt – dem Werkzeug für die Orientierung in beruflichen wie privaten Situationen sowie dem konstruktiven Umgang mit Herausforderungen.  

Zielgruppe des Projektes

Das interkulturelle Training richtet sich an geflüchtete Akademiker*innen mit in Deutschland anerkanntem Abschluss, die am Rotations-Praktikum der FAU teilnehmen. Im Rahmen des dreiteiligen Talentegrates absolvieren die Teilnehmer*innen je ein 6-monatiges Praktikum bei Adidas, Schäffler und Siemens.  

Konzeption, Implementierung und Evaluation des Trainings

Das Konzept basiert auf einem soziolinguistischen sowie pragmatischen Verständnis von Sprache. Um in beruflichen Situationen angemessen handeln zu können, spielen das Wissen über kulturelle Aspekte sowie Kommunikationsfähigkeit eine zentrale Rolle. Hier fließt die Fähigkeit, die eigenen Werte, Normen und Ansichten zu reflektieren, ein. Kommunikationsfähigkeit wird dabei in einem soziolinguistischen Verständnis aufgefasst, das heißt, es geht um den Zusammenhang von Sprache und deren Bedeutung in der interkulturellen Interaktion. Durchgeführt wird das Training als Blended-Learning, wobei ausgehend von den Bedürfnissen der Lernenden hybride Lernarrangements angeboten werden. Dabei handelt es sich um eine Kombination von virtuellen und nicht-virtuellen Lernsettings und Methoden. Zur empirischen Überprüfung wird das Training mit Hilfe einer formativen Evaluation kontinuierlich evaluiert. Dies erfolgt unter Einbezug aller am Projekt beteiligter Akteur*innen (Integra, Unternehmen, Teilnehmer*innen, Projektleitung). Dadurch wird sowohl eine Ausrichtung an den Bedarfen der Akteur*innen ebenso wie eine kontinuierliche evaluationsbasierte Überarbeitung der Projektinhalte sichergestellt. Darüber hinaus können so frühzeitige Schlüsse für den Transfer des Projekts auf andere Zielgruppen (z. B. ausländische Studierende) gezogen werden.  

Für das interkulturelle Training sind neben einem Crashkurs zu Beginn des Talentegrates, ein projektbegleitendes Mentoring sowie eine engmaschige Betreuung an den Übergängen zwischen den Praktikumsphasen vorgesehen.