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Herzlich Willkommen am Lehrstuhl
für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache

Jede Klasse, unabhängig von der Schulform, ist heute heterogen. Dies liegt zum einen an den gesellschaftlichen Veränderungen aufgrund der Migration der letzten Jahre, die dazu führte, dass für viele Neuzugewanderte Deutsch nicht die erste Sprache ist, die sie erwerben. Zum anderen liegt es daran, dass auch Kinder mit Deutsch als Muttersprache einen unterschiedlich ausgeprägten Zugang zur Bildungssprache der Schule haben.

Der Lehrstuhl Didaktik des Deutschen als Zweitsprache (DiDaZ) leitet aus dieser Vielfalt seine Forschungsschwerpunkte des Spracherwerbs, der Sprachvermittlung und des sprachbewussten Fachunterrichts ab.

Die Didaktik des Deutschen als Zweitsprache will Lehrende aller Schularten darauf vorbereiten, mit Heterogenität erfolgreich umzugehen. Ein Studium der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache – in welcher Form auch immer – befähigt dazu, den Unterricht so sprachsensibel zu gestalten, dass alle Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

Aktuelles

Natur und Digitalisierung – Geht das? Auch im Schuljahr 2022/23 wird das Projekt Wi.l.D. (Wir lernen Deutsch) in Erlangen fortgeführt. Dabei steht besonders die Sprachförderung, aber auch das Entdecken von außerschulischen Lernorten und die Integration der Schüler*innen rund um die Lebenswelt Erlangen im Fokus. Das Thema des diesjährigen Schuljahres ist „Wi.l.D.es Erlangen“.

Im Mittelpunkt des Projektes MIR (Miteinander gestalten und Teilhabe stärken) stehen nach Deutschland geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche, die sich im Übergang in die Sekundarstufe an Schulen in Nürnberg befinden. Ziel des Projektes ist es, den ukrainischen Schüler:innen Teilhabe an Bildung in Deutschland zu ermöglichen und sie bei der Fortführung ihrer Schullaufbahnen in der Ukraine zu unterstützen.