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Dissertationsprojekte

Lernszenarien in mehrsprachigen Lerngruppen (Arbeitstitel)

Das Lernszenario ist eine für den Unterricht in mehrsprachigen Lerngruppen konzipierte Form des offenen Unterrichts, welche durch innere Differenzierung das Sprachwachstum von Lernenden verschiedener Erstsprachen fördern soll. Seit der Zulassung des Bayerischen Lehrplans >Deutsch als Zweitsprache< im Jahre 2002 wird das Lernszenario sowohl im Regelunterricht als auch im Sprachförderunterricht der Grund- und Mittelschulen eingesetzt. Systematische empirische Untersuchungen dazu, wie sich der Einsatz von Lernszenarien auf das Arbeitsverhalten der Lernenden auswirkt und wie insbesondere Lehrende das Lernszenario aus ihrer unterrichtlichen Praxis heraus kritisch beurteilen, stehen jedoch noch aus.

Vor diesem Hintergrund entstand das Dissertationsprojekt; im Rahmen der Forschungsarbeit soll das Lernszenario evaluiert werden, um auf dieser Basis didaktische Konsequenzen für seine Weiterentwicklung auszuformulieren.

In der theoretischen Grundlegung der Arbeit werden die historischen Bedingungsfaktoren, die zur Entstehung des Lernszenarienansatzes führten, unter Berücksichtigung gesellschaftlicher und schulpolitischer Entwicklungen Deutschlands dargestellt und das Konzept des Lernszenarios aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und erläutert. Im zweiten Teil der Forschungsarbeit wird das Lernszenario nach Hölscher/Piepho empirisch untersucht. Die Studie ist explorativ angelegt und erfolgt in mehreren Teilschritten; das Vorgehen ist qualitativ.

Betreuerin: Prof. Dr. Magdalena Michalak

ForEST (Formative Evaluation von SPRINT)

Analyse argumentativer Kompetenzen von Zweitsprachenlernenden im Politikunterricht (Arbeitstitel)